Ein Zeichen für die Demokratie

Ein Zeichen für die Demokratie

In Kooperation mit dem Cinema for Peace zeigte das Lateinamerika-Forum Berlin e.V. am 14.4. im gut besuchten Acud Kino den preisgekrönten Dokumentarfilm Condor des brasilianischen Filmregisseurs Roberto Mader (Rio de Janeiro).

April 2019: Uruguay verlangt von Argentinien Dokumente zum Plan Condor, die die führende Rolle der CIA belegen

 

Die sog. Operation Condor war die grenzüberschreitende tödliche Zusammenarbeit der Geheimdienste lateinamerikanischer Militärdiktaturen in den 70er Jahren. Die Botschaft des Films: Nunca Mais – Nie Wieder! dürfen solche unglaublichen Menschenrechtsverletzungen möglich sein.

Im Anschluß stellte sich Roberto Mader den Fragen des Publikums.

Nunca Mais!

Roberto Mader (li)  und Luiz Ramalho

Condor – nur ein Film über Geschichte? Leider nein. Der Ruf nach einem Eingreifen der Militärs zur Beseitigung der India-Roper-Evans (10)demokratisch gewählten Regierung wird in Brasilien wieder lauter. Über ein Impeachment-Verfahren wollen tief in die Korruption verwickelte rechte Parteien und Kräfte wie der Unternehmerverband FIESP  die von der Arbeitnehmerpartei geführte Regierung absetzen – und dürften damit Erfolg haben. Eine besonders unrühmliche Rolle spielen Massenmedien, die die hasserfüllte Stimmung im Land in nie gekanntem Ausmaße anheizen. Das Publikum im Acud-Kino brachte seine Sorge mit den Entwicklungen in Brasilien und seine Unterstützung der Demokratie durch Plakate zum Ausdruck: “Kein kalter Putsch in Brasilien” – “Não vai ter golpe no Brasil!”

 

Condor by Roberto Mader_Acud_Kino 14.04.2016

Condor by Roberto Mader im Acud_Kino 14.04.2016

Nunca Mais!

Nunca Mais!

 

Kooperation Cinema for Peace - LAF

Kooperation Cinema for Peace – LAF

Fotos: Copyright Cinema For Peace – India Roper-Evans Photographer

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