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Folgen der Staudämme am Xingú und Tapajós (Amazonien) für die lokalen Gemeinschaften und die Natur. Mit Christian Russau

Der Dokumentarfilm „Belo Monte – After the Flood“ des Regisseurs Todd Southgate (BRA 2017, 51 Min. OF Engl.) ist Ausgangspunkt unserer Veranstaltung.

„Der Kampf gegen den Bau des weltweit drittgrößten Wasserkraftwerks im Herzen des brasilianischen Amazonas ist verloren. Der Damm wurde trotz allen Widerstands gebaut, ein Wald geflutet und die Stromproduktion beginnt. Die Anwohner*innen am Fluss und in der Stadt Altamira, die Kleinbauern und Indigenen stehen nun vor den Scherben zerstörter Umwelt und erodierender Sozialstruktur. Und deutsche Turbinenlieferanten wie Siemens/Voith und Rückversicherer wie die Münchener Rück weisen noch immer jede Kritik an ihren Staudammgeschäften zurück.“ Der Film beleuchtet die aktuelle Situation.

In der auf den Film folgenden Diskussion erweitern wir den Blick über Belo Monte hinaus auf die Staudammproblematik in Brasilien insgesamt – und fragen, was dieselbe mit dem Schnitzel (https://www.gegenstroemung.org/web/blog/staudamm-schiene-schnitzel/) auf unserem Tisch zu tun hat. Eine Antwort weiß der Journalist Christian Russau.

Zur Thematik Soja und Staudämme weiterlesen

Zu Umweltfragen und Nachhaltigkeit in Lateinamerika allgemein: Yaruma Revista Digital – Medio Ambiente y Sostenibilidad en Latinoamérica y el Caribe

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Von gigantischem Ausmaß: Selten war der brasilianische Amazonas-Regenwald und die dort lebende Bevölkerung so bedroht wie heute. Die Regierung des De-facto-Präsidenten Temer will die Renca Reserve, ein Gebiet von der Größe Dänemarks, für die wirtschaftliche Nutzung sprich Ausbeutung der Bodenschätze freigeben. Nur vorläufig wurde dieses Ansinnen durch gerichtlichen Beschluss ausgesetzt.

LETZTE MELDUNG: NATIONALER UND INTERNATIONALER PROTEST ERFOLGREICH – TEMER ZIEHT DEKRET ZU RENCA ZURÜCK! Laut DLF vom: 26.09.2017

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Aufruf von COICA: „Carta COICA a aliados movilizacion 22 septiembre“

lema portugues

Der Dachverband der indigenen Organisationen Amazoniens,  COICA, ruft für den 22. September 2017 zu einem Tag der internationalen Solidarität mit dem indigenen Widerstand gegen die Zerstörung Amazoniens unter dem Titel „Amazonía viva, humanidad segura“ auf. Plataforma COICA Lucha amazónica 22 set 2017(1)
Kontakt: coica@coica.org.ec
Detaillierte Infos in spanischer Sprache z. B. auf der website des peruanischen Mitgliedsverbandes der COICA, AIDESEP: www.aidesep.org.pe/como-puedes-sumarte-a-la-movilizacion-amazonica-del-22-de-septiembre/

COICA ist Partner des „Klimabündnis – Europäische Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern“, in dem auch Berlin Mitglied ist._______________________________________________________

 

 

 

 

 

 

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