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In vielen Ländern Lateinamerikas und der Karibik herrscht unter den Bürger/innen eine wachsende Frustration über die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen. Korruption, Straflosigkeit, Verantwortungslosigkeit und fehlende Einlösung von Wahlversprechen rangieren weit vorne auf der Defizitliste. Die Furcht vor der sich ausbreitenden Gewalt und der wachsenden öffentlichen Unsicherheit, Verbitterung über die Schwäche der Polizei und Justiz werden immer wieder als Gründe für die Unzufriedenheit der Bürger genannt und als Gründe dafür, dass outsider gewählt werden, die eine Politik der harten Hand und „Null Toleranz“ versprechen.

Das Thema ist hochkomplex und verbietet einfache Antworten.

  • Was sagen die Statistiken und wie glaubwürdig sind sie?
  • Wie ist die zu beobachtende Diskrepanz zwischen wahrgenommener Bedrohung und realen Kriminalitätsraten zu erklären?
  • Haben sich die Formen der Gewalt und Kriminalität in den letzten Jahren verschoben und welches sind die Ursachen hierfür?
  • Wie reagiert der Staat im Bereich der Gesetzgebung, Justiz und Polizei?
  • Welche Reformansätze sind jenseits der traditionellen Antwort der „Null-Tolleranz“ auszumachen? Welche haben sich im operativen Bereich bewährt und auf welche theoretischen Konzepte stützen sie sich?
  • Welche Rolle kommt dem Militär und privaten Sicherheitsdiensten zu? Und schließlich:

Welche Politikempfehlungen lassen sich aus den empirischen Befunden ableiten?

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung Umverteilen!

Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung@lateinamerikaforum-berlin.de. Spenden sind hoch willkommen!

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