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Massenmedien – Feinde der Demokratie und linker Reformpolitik?

Presse- und Meinungsfreiheit sind unverzichtbare Bestandteile von Demokratien. Doch was, wenn diese von den politisch und ökonomisch Mächtigen missbraucht wird? Eine Handvoll Familien beherrschen TV, Radio und Printmedien in Brasilien, Chile, Argentinien, Mexiko, Honduras. Medien machen Präsidenten, Medien stürzen Präsidentinnen. Fragen

  • Wo ist die Presse- und Meinungsfreiheit am ehesten gewährleistet, wo am meisten bedroht?
  • Wie ist das Verhältnis der drei Gewalten zur vierten?
  • Hat Pressefreiheit auch Grenzen? Soll/darf/muss der Staat bei Monopolbildung eingreifen?
  • Welche Bedeutung haben inzwischen kommunitäre, alternative Medien erlangt?
  • Worin unterscheidet sich die lateinamerikanische Medienlandschaft von der deutschen?
  • Wie professionell sind deutsche Medien, wenn sie scheinbar ungeprüft Berichte lateinamerikanischer Medien übernehmen?

An den Ländern Brasilien und Honduras vertiefen wir die Fragestellung zur politischen, ökonomischen und ideologischen Macht der Medien:

  • Wer beherrscht sie, wen beherrschen sie?
  • Massenmedien als Agenturen des Neoliberalismus und Konsumismus
  • … im Geflecht von korrupten und kriminellen Elementen?
  • Mit welchen Mitteln arbeiten sie? Kritische Journalisten leben gefährlich
  • Social media sind im Kommen – ein Fortschritt? Und die Alternativen?

Besonders werden wir auf die unmittelbar stattgefundenen Wahlen in Honduras und Chile eingehen und welche Rolle die Medien bei diesen spielten.

Wir laden Sie herzlich ein zu Information und Austausch mit Claudia Fix (Publizistin), Rita Trautmann (CADEHO/Honduras Delegation), Nils Brock (Nachrichtenpool Lateinamerika NPLA) und Dennis Munoz (CIPRODEH, Honduras) .

Der Eintritt ist frei. Spenden erwünscht.

Foto (W. Wuertele): La Prensa,  historisches Sprachrohr der argentinischen Großgrundbesitzer, Sitz Buenos Aires,

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