Liebe Freundinnen und Freunde Lateinamerikas,

wieder liegt ein arbeitsreiches Jahr hinter uns in dem wir Ihnen und Euch eine Vielzahl an Veranstaltungen bieten konnten. Damit kamen wir unserem Auftrag zur Verbesserung des Verständnisses von Lateinamerika in Deutschland nach, haben wir versucht, Brücken zwischen Berlin und Lateinamerika zu bauen. Die große Zahl an Teilnehmenden war unser motivierender Lohn. In das Jahr 2016 fiel auch der Start unserer lange geplanten, neuen Homepage.

Süd-Chile Lanin

Süd-Chile Lanin. Foto©Würtele

Für uns ist es immer wieder erstaunlich, wie wir ausschließlich mit Ehrenamtlichen und praktisch ohne Budget so ein Programm hinbekommen!

Dank gebührt zuallererst den ReferentInnen und Kooperationspartnern unserer Veranstaltungen, unseren rund 12 engagierten Aktiven einschließlich PraktikantInnen, die im Hintergrund für Organisation und Durchführung der Veranstaltungen stehen, und unseren Mitgliedern, die mit ihren Beiträgen existenzsichernd mitwirken. Der Stiftung Nord-Süd-Brücken/der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit danken wir für die finanzielle Unterstützung unserer Reihe „Junge lateinamerikanische WissenschaftlerInnen“ und SEKIS, dass wir in ihren Räumlichkeiten unsere Veranstaltungen durchführen können.

Mag sein, dass 2016 nicht immer alles so perfekt gelaufen ist, wie wir es uns gewünscht hätten. Sicher hätten wir  uns noch mehr um die Vertiefung unserer Beziehungen zu anderen Organisationen, Vereinen und Institutionen kümmern können. Oft fehlte uns dazu schlicht die notwendige Zeit. Wir sind darauf angewiesen, dass immer wieder Neue mit neuem Elan zu uns stoßen, die sich ehrenamtlich bei uns engagieren. Und wenn diese dann noch LAF-Mitglieder werden – umso besser!

2017 gilt es, den erreichten Stand zu halten und auszubauen. Ganz ohne finanzielle Förderungen wird das aber nicht gehen. Darum bemühen wir uns.

Was wünscht man sich angesichts der aktuellen Weltlage und kritischen Situation in den meisten lateinamerikanischen Ländern? Vielleicht, dass alles nicht so schlimm kommen möge, wie befürchtet, dass wir nicht aufhören, die vielen kleinen und größeren emanzipatorischen Fortschritte und Lichtblicke, die es ja auch gibt, zu erkennen und zu reflektieren. Gerade im sog. postfaktischen Zeitalter bleiben wir der Wahrheit, der Differenzierung und objektiven Information verpflichtet. Mit Hoffnung auf eine bessere Welt. Zu ihr wollen wir beitragen.

Besinnliche Festtage und ein GUTES Neues Jahr! Das wünschen trotz alledem

Präsidium des Lateinamerika-Forums Berlin e.V./Foro de las Américas