Selbstverständnis

Unsere Vision ist – angesichts zunehmender globaler Bedrohungen – ein zukunftsfähiges Lateinamerika, eingebettet in eine sozial gerechte, ökologisch und ökonomisch nachhaltige, demokratische Weltordnung in der alle Menschen friedlich und solidarisch zusammenleben, in der die Menschenrechte geachtet und durchgesetzt werden. Wir bieten all jenen ein Forum, die sich dieser Zielsetzung verpflichtet fühlen.

Unser Engagement verstehen wir als Teil entwicklungspolitischer und kultureller Bildungsarbeit. Ziel ist die Vermittlung eines realitätsgerechten, differenzierten Bildes zu Lateinamerika. Die Themen unserer Veranstaltungen sind vielfältig. Sie alle eint der Fokus auf Lateinamerika und auf die deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen.

Ansässig in Berlin setzen wir uns für kulturelle, gesellschaftliche, ökologische, entwicklungspolitische und wissenschaftliche Belange Lateinamerikas ein. Wir fühlen uns mit all jenen Kräften besonders verbunden, die sich engagieren für

  • die Achtung und Durchsetzung der Menschenrechte, für Friedenserhalt und gute Regierungsführung sowie eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
  • für Rechtsstaatlichkeit, gesellschaftliche Partizipation und demokratische Strukturen
  • die Beseitigung von Diskriminierung jeglicher Art, von Korruption und Straflosigkeit
  • die Förderung und Erhaltung vergangener und gegenwärtiger lateinamerikanischer Kulturen.
Süd-Chile Lanin

Süd-Chile Lanin (Foto: ©Würtele)

Wir schlagen Brücken: Um unsere Ziele zu erreichen, organisieren wir – bevorzugt in Kooperation – Vorträge und Diskussionen, Lesungen und Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und Filmvorführungen.

Der Schwerpunkt unserer Veranstaltungen liegt auf der Frage Quo vadis Lateinamerika?  Wir organisieren Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu Themen, die lateinamerikanische Länder aktuell besonders bewegen. Neben den politisch-relevanten Themen kommen Geschichte, Literatur und Kultur in Lateinamerika nicht zu kurz.

Das aktuelle Veranstaltungsangebot ist unserer Homepage www.lateinamerikaforum-berlin.de/ und Facebookseite www.facebook.com/lateinamerikaforum.berlin zu entnehmen. Parallel erfolgt eine Einladung über unseren newsletter per Email.

Wir kooperieren zur Verstärkung unseres Engagements mit in Berlin verorteten zivilgesellschaftlichen und staatlichen Einrichtungen aus den Bereichen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, Kommunal- und Bundespolitik, politischen Stiftungen, Wissenschaft, Kultur, ebenso auch mit Solidaritäts- und Umweltorganisationen und wenn immer möglich mit lateinamerikanischen Botschaften. Das LAF ist Mitglied im Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag BER und unterhält eine Partnerschaft mit der digitalen Zeitschrift Yarumo.

Wen wollen wir erreichen? Mit unserem Programm wollen wir all diejenigen erreichen, die sich für Lateinamerika interessieren – insbesondere junge Menschen -, sei es, weil sie wissenschaftlich und beruflich zu lateinamerikanischen Themen arbeiten, sich innerhalb eines Praktikums oder von Freiwilligenarbeit mit Lateinamerika auseinandersetzen, und/oder sich den Solidaritätsbewegungen verbunden fühlen. Oder auch einfach nur eine Reise dorthin planen und sich gut vorbereiten wollen.

Das LAF steht allen offen, die sich für die Intensivierung der Beziehungen zwischen Lateinamerika und Deutschland einsetzen. Ihnen bieten wir ein Forum zum Austausch von Ideen und Informationen, von Kontakten und Meinungen, auch kontroversen.

Berlin ist ein Knotenpunkt europäisch-lateinamerikanischer Kooperation. Immer mehr Menschen aus Lateinamerika machen Berlin zu ihrem Wohnsitz. Heute leben viele Tausend Lateinamerikaner*nnen in Berlin. Über ihre Beteiligung an unseren Vorhaben freuen wir uns besonders.

Geschichte und Verein

Das Lateinamerika-Forum Berlin / Foro de las Américas Berlín e.V. (LAF) wurde 1992 gegründet. Seit 1997 ist seine Gemeinnützigkeit anerkannt.

Mitglied kann jede natürliche Person werden, die den Zweck und die Aufgaben des Vereins unterstützt.

Die Aktivitäten des LAF werden von einem derzeit siebenköpfigen Präsidium koordiniert und organisiert. Das Präsidium wird von der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Unterstützt wird das Präsidium bei Organisation und Durchführung der Veranstaltungen durch ehrenamtlich Aktive und Praktikant*innen.

Der Verein finanziert sich überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen, Geldspenden und durch Zuwendungen öffentlicher und privater Geber.

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