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Kurz ist Guatemala wieder in die internationalen Schlagzeilen geraten, als Trump das Land zum sicheren Drittstaat erklärte und den noch amtierenden Präsidenten Jimmy Morales zwang, dies schriftlich zu bestätigen. Und nun erinnert man sich nochmals anlässlich der Stichwahl am 11. August.

Was wird sich durch die Wahlen ändern? Doch blicken wir zunächst zurück auf die Regierungsperiode Morales.

* Morales war angetreten mit dem Versprechen, die  Korruption zu bekämpfen und die Straflosigkeit zu beenden.  Wie sieht die Bilanz aus?

* Wird die Comisión Internacional contra la Impunidad en Guatemala (Internationale Kommission gegen die Straffreiheit in Guatemala, CICIG wieder ihre geschätzte Arbeit gegen die Korruption aufnehmen können?

* Welche Machtgruppen stehen hinter dem neuen bzw. der neuen Präsidentin? Welche Rolle spielen dabei die Militärs und welche Interessen vertreten sie?

* Wie stark ist gegenwärtig die Zivilgesellschaft,  sozialen Bewegungen sowie die Linke und indigene politische Organisationen?

Das Einkommensgefälle ist in kaum einem andern Land so hoch als in dem einmal von der United Fruit Company ausgebeueten Land. Wie ist die Situation der indigenen Gemeinschaften heute, mit welchen Konflikten sind sie konfroniert? Stichworte  Extraktivismus, Landfrage. Wie organisieren sie Widertand?

Wie wird sich die von Trump durchgesetzte Migrationspolitik in Guatemala auswirken – eingedenk, dass auch unter den Migranten nach USA viele Guatemalteken sind?

Wir erwarten eine spannende Diskussion mit einem kompetent-engagierten Podium. Moderation Dr. Juliane Ströbele-Gregor.

 

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